Neue Reifen und Räder

Neue Reifen und Räder müssen eingefahren werden.

Reifen und Felgen sind wichtige Konstruktionselemente. Die von Volkswagen freigegebenen Reifen und Felgen sind genau auf den zugehörigen Fahrzeugtyp abgestimmt und tragen damit wesentlich zu einer guten Straßenlage und sicheren Fahreigenschaften bei. Wenn Sie von Volkswagen nicht freigegebene Reifen und Felgen verwenden wollen, klären Sie bitte mit Ihrem Verkäufer bzw. dem Hersteller, ob diese für die Verwendung an Ihrem Fahrzeug geeignet sind. Zu beachten sind dabei insbesondere das Fahrzeuggewicht und die erreichbare Höchstgeschwindigkeit und, ?Winterreifen?.

Wir empfehlen Ihnen beim Neukauf von Reifen eine Nachrüstung mit Reifen des gleichen Typs.

Aus technischen Gründen können Sie normalerweise die Felgen anderer Fahrzeuge nicht verwenden. Dies gilt unter Umständen sogar für Felgen des gleichen Fahrzeugtyps. Wenn Sie nicht von Volkswagen für Ihren Fahrzeugtyp freigegebene Reifen oder Felgen verwenden, kann die Zulassung Ihres Fahrzeugs zum öffentlichen Straßenverkehr ihre Gültigkeit verlieren.

Wir empfehlen Ihnen, alle Arbeiten an den Reifen oder Rädern von Ihrem Volkswagen Partner durchführen zu lassen. Dieser ist mit den erforderlichen Spezialwerkzeugen und Ersatzteilen ausgerüstet, hat die nötigen Fachkenntnisse und ist auf die Entsorgung der Altreifen eingestellt.

Ihr Volkswagen Partner ist darüber unterrichtet, welche technischen Möglichkeiten der Umbzw.

Nachrüstung von Reifen, Felgen und Radblenden bestehen.

Ersetzen Sie Reifen möglichst nicht einzeln, sondern mindestens achsweise.

Reifenbeschriftung
Die Kenntnis der Reifendaten erleichtert die richtige Wahl. Gürtelreifen haben auf den Flanken z. B. die folgende Reifenbeschriftung:

195/65 R15 91H

Dies bedeutet im Einzelnen:
195 Reifenbreite in mm
65 Höhen- und Breitenverhältnis in %
R Gürtelbauart-Kennbuchstabe für Radial
15 Felgendurchmesser in Zoll
91 Tragfähigkeitskennzahl
H Geschwindigkeitskennbuchstabe

Zusätzlich können sich auf den Reifen befinden:
eine Laufrichtungskennzeichnung
xl ?Reinforced? als Kennzeichnung für Reifen in verstärkter Ausführung
M+S (oder M/S) als Kennzeichnung für Reifen, die wintertauglich sind (Matsch- und Schnee- Reifen)

Geschwindigkeitskennbuchstaben
P max. 150 km/h
Q max. 160 km/h
R max. 170 km/h
S max. 180 km/h
T max. 190 km/h
U max. 200 km/h
H max. 210 km/h
V max. 240 km/h
Z über 240 km/h
W max. 270 km/h
Y max. 300 km/h

Reifen-Identifikationsnummer (TIN)
Die TIN ist die Seriennummer des Reifens. Sie beginnt mit den Buchstaben DOT und das zeigt an, dass der Reifen den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die nächsten Ziffern sind Kennbuchstaben des herstellenden Werkes sowie die Abkürzung für das Herstellungsdatum der Reifen. Bei eventuell weiteren vorhandenen Ziffern handelt es sich um interne Kennzeichnungen des Reifenherstellers.

Herstellungsdatum der Reifen
Das Herstellungsdatum ist ebenfalls auf der Reifenflanke angegeben (eventuell nur auf der Radinnenseite).

?DOT ... 0309 ...? bedeutet beispielsweise, dass der Reifen in der 3. Woche im Jahr 2009 hergestellt wurde.

ACHTUNG!
Wenn Sie ungeeignete Reifen oder Felgen benutzen, kann die Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden ? Unfallgefahr! ? Wenn Reifen älter als sechs Jahre sind, verwenden Sie die Reifen nur im Notfall und mit äußerster Vorsicht sowie entsprechend vorsichtiger Fahrweise.
? Wenn Sie nachträglich Radblenden montieren, müssen Sie darauf achten, dass eine ausreichende Luftzufuhr zur Kühlung der Bremsanlage gewährleistet ist.
? Verwenden Sie an allen vier Rädern nur Gürtelreifen gleicher Bauart, Größe (Abrollumfang) und gleicher Profilausführung.
? Verwenden Sie keine Räder oder Reifen, deren ?Vorleben? Ihnen nicht bekannt ist. Benutzte Räder und Reifen können beschädigt sein, auch wenn diese Beschädigungen nicht sichtbar sind.

Das kann zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und zu Unfällen führen.
? Lösen Sie niemals die Verschraubungen bei Felgen mit verschraubtem Felgenring ? Unfallgefahr!
? Unterscheidet sich das Reserverad31 in seiner Ausführung von der Fahrbereifung ? etwa bei Winterreifen ? so dürfen Sie das Reserverad nur im Pannenfall kurzzeitig und mit entsprechend vorsichtiger Fahrweise verwenden. Es muss so schnell wie möglich wieder durch das normale Laufrad ersetzt werden.
? Fahren Sie niemals mehr als 200 km mit einem 16''-Notrad, wenn es an der vorderen Achse (Antriebsachse) montiert ist.
? Überschreiten Sie niemals die für Ihre montierten Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit, ?Geschwindigkeitskennbuchstaben?. Wenn Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Reifen überschreiten, kann das zu plötzlichem Druckverlust im Reifen, zur Laufstreifenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen ? Unfallgefahr!

Umwelthinweis
Altreifen müssen vorschriftsmäßig entsorgt werden.

Hinweis
Unterscheidet sich das Reserverad in seiner Ausführung von der Fahrbereifung ? etwa bei Winterreifen oder Notrad ? so dürfen Sie das Reserverad nur im Pannenfall kurzzeitig und mit entsprechend vorsichtiger Fahrweise verwenden. Es muss so schnell wie möglich wieder durch das normale Laufrad ersetzt werden.

    Siehe auch:

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