Bremsbelagdicke prüfen

Erforderliches spezialwerkzeug:

  • Taschenlampe und spiegel.
  • Schieblehre.

Prüfvoraussetzung

Hinweis: durch schmutzpartikel am fahrbahnrand ist der belagverschleiß auf der beifahrerseite erfahrungsgemäß minimal größer als auf der fahrerseite. Daher ist es sinnvoll, das vordere rad auf der beifahrerseite abzunehmen.

Sicherheitshinweis

Beim aufbocken des fahrzeugs besteht unfallgefahr! Deshalb vorher das kapitel "fahrzeug aufbocken" durchlesen.

  • Reifen-laufrichtung mit pfeil am reifen markieren. Radschrauben lösen. Fahrzeug aufbocken und räder abnehmen.

    Achtung: unbedingt hinweise im kapitel "rad aus- und einbauen" beachten.

Achtung: bei der belagkontrolle gleichzeitig auf durch bremsflüssigkeit oder öl verschmierte beläge achten. In diesem fall bremsbeläge umgehend erneuern.

Vorderrad-scheibenbremse


  • Belagdicke -a-, ohne metall-trägerplatte, mit einer schieblehre messen.
  • Die verschleißgrenze der vorderen scheibenbremsbeläge ist erreicht, wenn ein belag nur noch eine dicke - a - von 2 mm (ohne metall-trägerplatte) aufweist. In diesem fall bremsbeläge an der vorderachse wechseln, siehe seite 161.
  • Reifen-laufrichtung beachten, räder anschrauben, fahrzeug ablassen, erst dann radschrauben über kreuz mit 120 nm festziehen. Achtung: unbedingt hinweise im kapitel "rad aus- und einbauen" beachten.

Hinweis: nach einer faustregel entspricht 1 mm bremsbelag einer fahrleistung von mindestens 1000 km. Diese faustregel gilt unter ungünstigen bedingungen.

Hinterrad-scheibenbremse


  • Dicke der äußeren bremsbeläge - a - durch einen durchbruch im scheibenrad prüfen, falls erforderlich, lampe verwenden. Das rad muss nicht abgenommen werden.

    Falls vorhanden, radvollblende abziehen.

  • Inneren belag mit hilfe einer lampe und eines spiegels sichtprüfen.
  • Die verschleißgrenze der scheibenbremsbeläge ist erreicht, wenn ein belag ohne metall-trägerplatte nur noch eine dicke von a = 2 mm aufweist.
    Siehe auch:

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